Ayurveda Krankheiten: Ungleichgewicht der Doshas

Nachdem die Doshas in Teil 2 bereits erläutert wurden, dreht sich dieser Teil nun um Ayurveda Krankheiten in Verbindung mit den Doshas. Die ayurvedischen Schriften benennen drei Ursachen, die ein Ungleichgewicht der Doshas verursachen können.

Ungleichgewicht der Doshas

Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmung: Der Mensch ist rund um die Uhr von unglaublich vielen Sinneseindrücken umgeben. Diese richtig zu filtern und Unwichtiges außen vor zulassen, kann sehr anstrengend sein (-> Reizüberflutung). Sind nun diese Eindrücke zu viel oder sehr stark, kann dies die Doshas negativ beeinflussen, wie etwa unangenehme Berührungen oder ungenießbares Essen. Aber auch ein zu wenig an Stimuli kann negative Auswirkungen auf die Doshas haben.

Fehlverhalten: Das Fehlverhalten des Menschen ist der häufigste Grund für ein Ungleichgewicht der Doshas bzw. von Krankheiten. Der Mensch neigt oft dazu, seine natürlichen Bedürfnisse zu unterdrücken (-> Harndrang, Stuhlgang, Hunger etc.). Des weiteren lässt er sich häufig von seinen negativen Gefühlen (-> Gier, Eifersucht, Wut, Neid etc.) leiten und steigert sich in eine Sache zu sehr rein (alles 100 % perfekt machen wollen). Schlechte Angewohnheiten z.B.  eine ungesunde Ernährung wegen des stressigen Arbeitstages werden einfach hingenommen und nicht geändert.

Klimatische Einflüsse: Auch durch äußere Faktoren, wie einen Klimawechsel, können die Doshas durcheinander gebracht werden. Zu hohe oder niedrige Temperaturen, Temperaturen, die nicht der aktuellen Jahreszeit entsprechen, können die Doshas negativ beeinflussen. Dies ist z.B. der Fall, wenn man in der kalten Jahreszeit in den Urlaub fliegt, in ein Land, in dem es sehr heiß ist. Diese plötzliche Umstellung muss dann erst einmal ausgeglichen werden.

Ausnahmen

Es gibt nur wenige Ausnahmen, die ebenfalls zu Ayurveda Krankheiten oder einem Ungleichgewicht  führen können. Etwa durch einen Unfall oder eine bereits angeborene Krankheit. Der Grund hierfür soll nach Ayurveda negatives Karma sein. Krankheiten, die erst kurz vor dem Tod aufgetreten sind, zählen ebenfalls zu diesen Ausnahmen. Einen weiteren Faktor, der außerdem eine große Rolle spielt, sollte man nicht außer Acht lassen; die sogenannte “innere Einstellung”. Dies bedeutet, eine möglichst positive (sattvische) Lebenseinstellung zu besitzen. Diese ist wichtiger als nur strikt alle ayurvedischen Regel zu befolgen, dabei aber eine negative Geisteshaltung zu besitzen.

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