Machst du auch diese Fehler? Warum Yoga gefährlich sein kann

Machst du auch diese Fehler? Warum Yoga gefährlich sein kann

Eines vorab: Yoga ist toll! Wir von Octofit stehen absolut hinter Yoga als Sportart und respektieren auch alle religiösen und spirituellen Facetten des Yoga. Allerdings müssen wir an dieser Stelle kritisch betrachten, wie Yoga oftmals problematisch vermittelt und auch praktiziert wird.

Das Problem

Seit vielen Jahren wird Yoga als Sportart in Studios angeboten. Es gibt reine Yoga-Studios und es gibt Fitness-Discounter, die Yoga als einen von vielen Kursen aufnehmen. In den Yoga-Studios wird in der Regel viel Wert auf das Verständnis von Yoga und die korrekten Ausführungen gelegt. In den Discountern finden Kurse nicht selten mit 20 oder mehr Teilnehmern statt, wodurch der Trainer bestenfalls eine Art Massenabfertigung ausführen kann. Den Trainern selbst kann hierbei kein Vorwurf gemacht werden. Sie sind meistens schlecht bezahlt, überarbeitet und haben keinen Einfluss auf die Abläufe im Studio. Das Problem ist vielmehr im System „Fitness-Discounter“ zu suchen, wo der Fokus auf Gewinnen liegt und nicht auf hochwertigem Sportangebot.

Was kann passieren – oder ist Yoga gefährlich?

Es gibt grundsätzlich drei Fehlerarten, die man in einem schlecht organisierten Yoga-Kurs immer wieder beobachten kann.

  1. Zu starke Dehnung: Viele ambitionierte Yoga-Sportler nehmen extreme Dehnungen ein. Es herrscht das Motto „mehr ist besser“. Sie dehnen bis über die Schmerzgrenze hinaus und riskieren gerade als Anfänger Verletzungen.
  2. Falsche Ausführungen: Obwohl die Kursleitung die Positionen absolut korrekt vorführt, werden sie von den Teilnehmern nur selten sauber ausgeführt. Man selbst sieht die Fehler einfach nicht. Plötzlich kollabieren die Knie nach innen oder die Füße stehen instabil. Als Folge drohen auch hier Verletzungen.
  3. Falsches Tempo und falscher Muskeleinsatz: Yoga-Figuren zielen auf bestimmte Muskelgruppen und Effekte ab. Wenn eine Abfolge zu schnell und womöglich mit Schwung ausgeführt wird, kann der gesamte Trainingseffekt verloren gehen.

Während der mangelnde Trainingseffekt das kleinste Problem darstellt, sind die ersten beiden Fehler nicht zu unterschätzen. Es sind beispielsweise sportliche Anfänger, die zum ersten mal einen Yoga-Kurs besuchen, die eigene Unbeweglichkeit nicht akzeptieren wollen und um jeden Preis eine tiefe Dehnung einnehmen wollen. Sie verletzen sich, schieben die Schuld auf den Yoga-Sport und probieren es nie wieder.

Die Lösung

Die Lösung für das Problem ist eigentlich sehr simpel: Yoga-Kurse mit qualifizierten Kursleitern und Gruppengrößen, die eine individuelle Verbesserung ermöglichen. Erfahrungsgemäß sind etwa 6 Teilnehmer für einen Kursleiter gut zu führen. Es können auch 8 oder vielleicht in Ausnahmefällen 10 Teilnehmer sein, wenn ein Teil der Teilnehmer bereits Erfahrung hat. Aber Gruppen von 15 oder mehr sind ohne Frage ein Problem.

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Mein Name ist Claudia Jehmlich, Sie sehen mich rechts auf dem Profilbild und ich bin Ihre Yoga-Lehrerin bei Octofit. Täglich gebe ich Kurse für mehr Beweglichkeit, Stabilität und mentale Stärke. Eine individuelle Beratung oder einen Probekurs können Sie bequem hier vereinbaren. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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